VersicherungscheckWelche Versicherungen braucht man wirklich?
Die Privathaftpflicht-Versicherung
Wer sich gegen Haftpflichtansprüche schützen möchte, benötigt eine Privathaftpflicht-Versicherung. Gerade wenn es zum Personenschaden kommt, können die Schadensersatzansprüche derart hoch sein, dass der eigene Lebensunterhalt kaum noch gesichert ist.
Doch wann kommt eine Privathaftpflicht-Versicherung für entstandene Schäden auf? Der Ablauf ist folgender: Sobald ein Schaden entstanden ist, prüft die Haftpflicht-Versicherung zunächst, ob man für den Schaden verantwortlich ist.
Wurde dann festgestellt, dass man haftpflichtig ist, so begleicht die Versicherung den Schaden – allerdings nur bis zur Höhe der versicherten Deckungssumme. Der Schadensersatzanspruch wird jedoch abgewehrt, wenn man nicht haftpflichtig ist. Sobald nun der Geschädigte rechtlich gegen den Versicherten vorgehen möchte, trägt die Versicherung die Gerichtskosten.
Aber auch wenn man eine Privathaftpflicht-Versicherung hat, ist man nicht automatisch gegen alle Eventualitäten gefeit. Nicht versichert ist man beispielsweise für den Fall, dass Schäden vorsätzlich herbeigeführt wurden.
Auch Schäden, die einem Mitversicherten zugefügt werden, können nicht erstattet werden. So muss der Versicherte zum Beispiel selbst für den Schaden aufkommen, wenn das mitversicherte Kind Papas Rechner demoliert hat. Daneben greift die Versicherung nicht, wenn Bußgelder oder Geldstrafen zu begleichen sind.
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Weiterführende Informationen:
Private Haftpflichversicherung - Die besten Tarife im Vergleich
Vergleich.net Versicherungslexikon - Fachbegriffe verständlich erklärt

