KfzVersicherungen.comZinsen.comVergleich.netTarife.comGeldanlage.com
Vergleich.net
Donnerstag, den 23. Februar 2012

Versicherungstipp

VersicherungstippBeim PKV-Wechsel nichts überstürzen

Das letzte Jahr endete mit Schrecken für so manches Mitglied der privaten Krankenversicherung: Zum Jahresende kündigten einige Versicherer an, die PKV-Beiträge deutlich erhöhen zu wollen. Wer deshalb mit dem Gedanken spielt, seine Krankenversicherung oder zumindest seinen PKV-Tarif zu wechseln, sollte jedoch nichts übereilen. Denn so massiv wie zuletzt berichtet fallen die Beitragserhöhungen gar nicht aus.

Wie zahlreiche andere Dienstleister auch ziehen die privaten Krankenversicherungen zum Jahresende Bilanz, was zur Folge hat, dass die Beiträge zur Krankenversicherung oftmals zum Jahreswechsel angepasst werden. Die diesjährige Beitragsanpassung stieß auf ein enormes Medienecho.

Grund dafür war, dass einige wenige private Krankenversicherungen drastische Beitragserhöhungen angekündigt haben. Sie hatten sich mit Billig-Angeboten in den letzten Jahren schlichtweg verkalkuliert, ihre neuen preisbewussten Kunden gerieten mit ihren Zahlungen schnell in Rückstand.

PKV-Tariferhöhung geringer als viele glauben

Dieses Problem, verbunden mit einer deutlichen Anhebung der Versicherungsbeiträge, betrifft allerdings längst nicht alle privaten Krankenversicherungen – im Gegenteil. Laut einer aktuellen Analyse von Morgen & Morgen sind die Beitragserhöhungen in der PKV zum Jahresbeginn 2012 im Schnitt sogar geringer ausgefallen als zu Beginn 2011. Der Analyse zufolge zahlen PKV-Versicherte ab 2012 durchschnittlich 4,4 Prozent mehr Beiträge – im letzten Jahr betrug die durchschnittliche Beitragserhöhung 7 Prozent.

Festzustellen ist darüber hinaus, dass die Tarife für Männer (+ 5,1 Prozent) derzeit deutlicher steigen als Tarife für Frauen (+ 3,6 Prozent). Das kann damit zusammenhängen, dass die Versicherungen in Deutschland spätestens zum 21. Dezember 2012 verpflichtet sind, Unisex-Tarife einzuführen. Die neuen Tarife, in denen weibliche Versicherte ebenso viel bezahlen wie männliche Versicherte, gelten jedoch nur für Neukunden.

PKV-Tarif richtig wechseln

Die aktuellen Tariferhöhungen sind also unterm Strich gar nicht so hoch wie Medienberichte uns seit Wochen glauben machen wollen. Wer dennoch über einen Wechsel seines Tarifs oder PKV-Anbieters nachdenkt, sollte einige Punkte beachten. Am wichtigsten ist es, den richtigen Kündigungszeitpunkt nicht zu verpassen.

Am einfachsten ist eine Kündigung, wenn in den letzten Wochen eine Beitragserhöhung angekündigt worden ist. Die Versicherten haben vier Wochen nach Eingang der Ankündigung Zeit, ein Sonderkündigungsrecht zu nutzen und so schnell und einfach den Anbieter oder PKV-Tarif zu wechseln. Dabei sollte man stets bedenken, dass Altersrückstellungen beim Anbieterwechsel unter Umständen verloren gehen – ein Anbieterwechsel lohnt sich daher eher in jüngeren Jahren, wenn bislang nur wenige Rücklagen gebildet wurden.

Die einfachste Lösung ist ein Tarifwechsel oder eine Tarifanpassung. Unter Umständen ist es möglich, einen höheren Selbstbehalt zu vereinbaren oder auf Leistungen zu verzichten, um damit den Beitrag zur Krankenversicherung zu drücken.

Weiterführende Informationen:

Finden Sie in unserem Vergleich die günstigste Haftpflichtversicherung



Berufsunfähigkeit

Jeder 4. Bürger ist von Berufsunfähigkeit betroffen - so können Sie für den Ernstfall vorsorgen

Kostenlose Beratung

Rentenversicherung

Wer jetzt an morgen denkt hat die Möglichkeit sich die ideale Altersrente zu sichern!

Lassen Sie sich von Experten beraten

Kostenlose Infos

Lebensversicherung

Lebensversicherungen mit hoher Rendite -

Forden Sie jetzt ein kostenloses & unabhängiges Angebot unserer Experten an

Kostenlose Beratung