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Samstag, den 4. Februar 2012

WohngebäudeversicherungGrundlegender Versicherungsschutz für das Eigenheim

Eine Wohngebäudeversicherung schützt vor zahlreiche Gefahren

Bei der Gebäudeversicherung handelt es sich um ein Versicherungsprodukt, das sich an Immobilieneigentümer richtet und diesen die Möglichkeit bietet, eines oder auch mehrere Gebäude zu versichern.

Versichert werden gleich mehrere Risiken, wobei je nach Versicherungsgesellschaft geringfügige Unterschiede auftreten. Verallgemeinert kann aber gesagt werden, dass Risiken wie Brand, Blitzschlag, Explosion, Hagel, Rohrbruch und Sturm versichert werden.

Sollte zum Beispiel während eines Gewitters in ein Wohngebäude der Blitz einschlagen und das Haus daraufhin abbrennen, so kann der Versicherungsnehmer den entstandenen Schaden gegenüber dem Versicherer geltend machen und somit wieder ein neues Gebäude errichten.

Jedem Haus- und Wohnungseigentümer sollte einleuchten, dass es sich hierbei um einen sehr wichtigen Versicherungsschutz handelt und der Abschluss einer Gebäudeversicherung bzw. einer Wohngebäudeversicherung deshalb sehr zu empfehlen ist.

Dies wird unter anderem am Wert ersichtlich, um den es geht: Die meisten Immobilieneigentümer haben nahezu ihr gesamtes Vermögen in ihr Eigenheim gesteckt – zum Teil sogar noch mehr Geld. In der Praxis ist es keine Seltenheit, dass noch ein Bankdarlehen abbezahlt werden muss.

In solch einem Fall ist der Versicherungsschutz für die Immobilie noch wichtiger. Die meisten Banken setzen für die Vergabe ihrer Immobiliendarlehen sogar voraus, dass eine Wohngebäudeversicherung abgeschlossen wurde, ansonsten erfolgt keine Auszahlung des Darlehens.

Große Vermögenswerte und ganze Existenzen stehen auf dem Spiel

Würde es beispielsweise zu einem Gebäudebrand kommen und sollte zugleich kein Versicherungsschutz bestehen, wäre dies für die meisten Personen ein sehr schwerer Schicksalsschlag, von welchem sie sich finanziell womöglich nicht mehr erholen könnten.

Doch auch andere Schäden, die zunächst sogar vergleichsweise harmlos klingen mögen,  können schlimme Folgen nach sich ziehen. Eines der besten Beispiele ist ein Rohrbruch: Womöglich müssen ganze Teilbereiche des Gebäudes vollständig saniert werden. Hier können schnell Kosten entstehen, die weit über die Möglichkeiten der Eigentümer hinausreichen.

Daher ist eine Wohngebäudeversicherung sehr wichtig: Sie kann die Eigentümer vor einer immens hohen finanziellen Belastung bewahren.

Für die meisten Eigentümer von Häusern oder Wohnungen steht deshalb zweifelsfrei fest, dass sie eine Wohngebäudeversicherung benötigen. Und wie bereits erwähnt wurde, bleibt vielen sogar keine andere Wahl, weil sie sich schon aufgrund der Finanzierung dazu gezwungen sehen, eine Gebäudeversicherung abzuschließen.

Allerdings gestaltet sich der Abschluss gar nicht so einfach. Zwar kann er relativ schnell erfolgen, jedoch wäre es sehr unklug, diesen vorzunehmen, ohne sich zuvor grundlegend informiert zu haben. Immerhin ist es so, dass sich die Gebäudeversicherungen der einzelnen Anbieter zum Teil deutlich voneinander unterscheiden können.

Unterschiede zwischen den Versicherern

Die Unterschiede, die zwischen den einzelnen Versicherungen bestehen, erstrecken sich gleich über mehrere Bereiche. Da wären zunächst einmal die versicherten Risiken: Je nach Versicherer fällt die Liste der versicherten Risiken und Gefahren sehr unterschiedlich aus.

Als angehender Versicherungsnehmer sollte man natürlich darauf achten, dass die wichtigsten Gefahren auf jeden Fall eingeschlossen sind. Grundsätzlich ist es immer gut, wenn der Versicherungsumfang möglichst groß ist, wenngleich ein großer oder erweiterter Versicherungsumfang häufig auch höhere Kosten bedeutet.

Gleichzeitig können Unterschiede im Hinblick auf die eingeschlossenen Gebäude bestehen: Einige Versicherungsgesellschaften erlauben es sich beispielsweise, Garagen vom Grundschutz auszuschließen – diese müssen gegen Aufpreis versichert werden.

Selbstverständlich können sich auch die Versicherungsbeiträge stark voneinander unterscheiden. Wer clever ist und sich mit den einzelnen Angeboten intensiver befasst bzw. die Versicherung nicht willkürlich auswählt, befindet sich in der Lage, einen günstigen Schutz abzuschließen.

Wichtige Tipps zur Gebäudeversicherung

Abschließend der Hinweis, dass man die Versicherungsunterlagen (insbesondere den Versicherungsvertrag) am besten auswärtig aufbewahrt. Sollte zum Beispiel das Haus abbrennen, könnte der Vertrag ebenfalls vernichtet werden.

Deshalb sollten Sie den Vertrag an einem sicheren Ort aufbewahren, damit Sie im Schadensfall darüber verfügen können. Des Weiteren sollten Sie mit dem Gedanken spielen, Ihre Wohngebäudeversicherung um eine sogenannte Elementarschadenversicherung zu erweitern:

Auf diese Weise kann eine zusätzliche Absicherung gegen Risiken wie Hochwasser oder Schneedruck erfolgen.

Weiterführende Informationen:

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Wohngebäude FAQ - Die wichtigsten Antworten zur Wohngebäudeversicherung



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