Berufsunfähigkeitsversicherung FAQ Die wichtigsten Antworten zum Thema Berufsunfähigkeit
Gefahrengruppen, Karenzzeit und die Höhe des Versicherungsbeitrags - häufig gestellte Fragen und alle Antworten zum Thema Berufsunfähigkeitsversicherung.
Ist Dread Disease eine Alternative?
Seit einiger Zeit gibt es zunehmend mehr Versicherer, die Dread Disease Versicherungen als Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung empfehlen. Allerdings stellt diese Form von Versicherung nur bedingt eine Alternative dar.
Der Unterschied zwischen den beiden Versicherungslösungen besteht darin, dass der Dread Disease Schutz im Schadensfall die Leistung einer Einmalzahlung vorsieht. Zwar kann sich diese auf einen Betrag belaufen, der auf den ersten Blick sehr hoch erscheint, doch im Vergleich zu einer lebenslangen Berufsunfähigkeitsversicherung fällt die Einmalzahlung gering aus.
Deshalb sollte man die Berufsunfähigkeitsversicherung stets vorziehen – der Dread Dissease Schutz stellt eher eine sinnvolle Ergänzung dar.
Seit einiger Zeit gibt es zunehmend mehr Versicherer, die Dread Disease Versicherungen als Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung empfehlen. Allerdings stellt diese Form von Versicherung nur bedingt eine Alternative dar.
Der Unterschied zwischen den beiden Versicherungslösungen besteht darin, dass der Dread Disease Schutz im Schadensfall die Leistung einer Einmalzahlung vorsieht. Zwar kann sich diese auf einen Betrag belaufen, der auf den ersten Blick sehr hoch erscheint, doch im Vergleich zu einer lebenslangen Berufsunfähigkeitsversicherung fällt die Einmalzahlung gering aus.
Deshalb sollte man die Berufsunfähigkeitsversicherung stets vorziehen – der Dread Dissease Schutz stellt eher eine sinnvolle Ergänzung dar.
Was ist die Karenzzeit?
Die Karenzzeit bezeichnet den Zeitraum zwischen Eintritt des Schadenfalls bzw. der Feststellung der Berufsunfähigkeit und der Leistung der ersten Rentenzahlung durch den Versicherer.
In der Praxis kommt es sehr häufig vor, dass Karenzzeiten vereinbart werden, die sich über eine Dauer von ungefähr 6 bis 12 Monaten erstrecken. Somit müssen die Versicherungsnehmer bei Feststellung einer Berufsunfähigkeit noch einige Monate ausharren, bis sie die ersten Renten erhalten.
Die Vereinbarung von Karenzzeiten entlastet den Versicherer. Im Gegenzug profitieren die Versicherungsnehmer von einer niedrigeren Beitragsrate. Allerdings sollten entsprechende Vereinbarungen nur getroffen werden, wenn man über finanzielle Rücklagen verfügt, um die Karenzzeit überbrücken zu können.
Die Karenzzeit bezeichnet den Zeitraum zwischen Eintritt des Schadenfalls bzw. der Feststellung der Berufsunfähigkeit und der Leistung der ersten Rentenzahlung durch den Versicherer.
In der Praxis kommt es sehr häufig vor, dass Karenzzeiten vereinbart werden, die sich über eine Dauer von ungefähr 6 bis 12 Monaten erstrecken. Somit müssen die Versicherungsnehmer bei Feststellung einer Berufsunfähigkeit noch einige Monate ausharren, bis sie die ersten Renten erhalten.
Die Vereinbarung von Karenzzeiten entlastet den Versicherer. Im Gegenzug profitieren die Versicherungsnehmer von einer niedrigeren Beitragsrate. Allerdings sollten entsprechende Vereinbarungen nur getroffen werden, wenn man über finanzielle Rücklagen verfügt, um die Karenzzeit überbrücken zu können.
Wann sollte man eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen?
Mit dem Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung sollte man nicht warten. Es empfiehlt sich diesen Schutz abzuschließen, sobald man ins Berufsleben eintritt. Nur so ist es möglich, eine ausreichende Absicherung zu gewährleisten – schließlich es möglich, schon zu einem solch frühen Zeitpunkt berufsunfähig zu werden.
Somit sollten auch Auszubildende eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen. Weil sich die Ausbildungsvergütungen in der Regel auf vergleichsweise niedrige Beträge belaufen, empfiehlt es sich, die Versicherungssumme und somit auch die Ratenhöhe zu begrenzen. Nachdem die Ausbildung abgeschlossen ist, kann die Versicherungssumme immer noch erhöht werden.
Mit dem Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung sollte man nicht warten. Es empfiehlt sich diesen Schutz abzuschließen, sobald man ins Berufsleben eintritt. Nur so ist es möglich, eine ausreichende Absicherung zu gewährleisten – schließlich es möglich, schon zu einem solch frühen Zeitpunkt berufsunfähig zu werden.
Somit sollten auch Auszubildende eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen. Weil sich die Ausbildungsvergütungen in der Regel auf vergleichsweise niedrige Beträge belaufen, empfiehlt es sich, die Versicherungssumme und somit auch die Ratenhöhe zu begrenzen. Nachdem die Ausbildung abgeschlossen ist, kann die Versicherungssumme immer noch erhöht werden.
Welche Faktoren entscheiden über die Höhe des Versicherungsbeitrags?
Es existieren mehrere Faktoren, die über die Höhe des Versicherungsbeitrags entscheiden. Einer dieser Faktoren ist das Alters des Versicherungsnehmers: Je höher das Alter, desto höher ist auch der Beitrag. Grund ist, dass mit zunehmendem Alter auch die Wahrscheinlichkeit der Berufsunfähigkeit steigt.
Beim zweiten Faktor handelt es sich um das Berufsbild. Vor allem in Berufen, in denen körperlich gearbeitet wird, ist die Wahrscheinlichkeit, berufsunfähig zu werden, besonders hoch. Wer zum Beispiel auf einer Baustelle arbeitet, muss einen höheren Beitrag als ein Bankangestellter entrichten.
Das Risiko einer Berufsunfähigkeit ist in einigen Berufen so hoch, dass der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung nicht möglich ist.
Es existieren mehrere Faktoren, die über die Höhe des Versicherungsbeitrags entscheiden. Einer dieser Faktoren ist das Alters des Versicherungsnehmers: Je höher das Alter, desto höher ist auch der Beitrag. Grund ist, dass mit zunehmendem Alter auch die Wahrscheinlichkeit der Berufsunfähigkeit steigt.
Beim zweiten Faktor handelt es sich um das Berufsbild. Vor allem in Berufen, in denen körperlich gearbeitet wird, ist die Wahrscheinlichkeit, berufsunfähig zu werden, besonders hoch. Wer zum Beispiel auf einer Baustelle arbeitet, muss einen höheren Beitrag als ein Bankangestellter entrichten.
Das Risiko einer Berufsunfähigkeit ist in einigen Berufen so hoch, dass der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung nicht möglich ist.
Wie können sich Angehörige von Gefahrengruppen versichern?
Angehörige bestimmter Berufsgruppen haben keine Möglichkeit, eine klassische Versicherung gegen Berufsunfähigkeit abzuschließen.
Hierzu zählen beispielsweise Soldaten und Leibwächter. Aber auch andere Berufsbilder sind bei vielen Versicherern von der Berufsunfähigkeitsversicherung ausgeschlossen, zum Beispiel Piloten, Stewardessen, Ärzte und Krankenpflegepersonal.
Glücklicherweise gibt es alternative Versicherungslösungen, mit denen sich auch die Angehörigen dieser Berufsgruppen gegen Berufsunfähigkeit versichern können. Hierzu zählen zum Beispiel Dread Disease und Unfallversicherungen. In Kombination lässt sich ein Versicherungsschutz gestalten, der ungefähr dem Berufsunfähigkeitsschutz entspricht – in den meisten Fällen jedoch geringfügig teurer ist.
Angehörige bestimmter Berufsgruppen haben keine Möglichkeit, eine klassische Versicherung gegen Berufsunfähigkeit abzuschließen.
Hierzu zählen beispielsweise Soldaten und Leibwächter. Aber auch andere Berufsbilder sind bei vielen Versicherern von der Berufsunfähigkeitsversicherung ausgeschlossen, zum Beispiel Piloten, Stewardessen, Ärzte und Krankenpflegepersonal.
Glücklicherweise gibt es alternative Versicherungslösungen, mit denen sich auch die Angehörigen dieser Berufsgruppen gegen Berufsunfähigkeit versichern können. Hierzu zählen zum Beispiel Dread Disease und Unfallversicherungen. In Kombination lässt sich ein Versicherungsschutz gestalten, der ungefähr dem Berufsunfähigkeitsschutz entspricht – in den meisten Fällen jedoch geringfügig teurer ist.
Was bedeutet abstrakte Verweisbarkeit?
Die abstrakte Verweisbarkeit versteht sich als Möglichkeit der Assekuranz, dem Versicherungsnehmer im Falle einer Berufskrankheit die Leistungen zu verweigern, sofern eine grundsätzliche Arbeitsfähigkeit besteht.
Betroffene müssen dann einen beliebigen anderen Beruf ausüben. Es besteht grundsätzlich die Möglichkeit, den abstrakten Verweis im Versicherungsvertrag auszuschließen, was allerdings zu höheren Prämien führt.
Die abstrakte Verweisbarkeit versteht sich als Möglichkeit der Assekuranz, dem Versicherungsnehmer im Falle einer Berufskrankheit die Leistungen zu verweigern, sofern eine grundsätzliche Arbeitsfähigkeit besteht.
Betroffene müssen dann einen beliebigen anderen Beruf ausüben. Es besteht grundsätzlich die Möglichkeit, den abstrakten Verweis im Versicherungsvertrag auszuschließen, was allerdings zu höheren Prämien führt.
Zahlt die Versicherung auch im Falle eines Unfalls?
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung leistet eine Rente dann, wenn der Versicherungsnehmer aufgrund einer Erkrankung dauerhaft nicht erwerbstätig sein kann.
Bei Unfällen, die zu einer Erwerbsunfähigkeit führen, zahlt die Police nicht. Um sich gegen die Folgen von Unfällen abzusichern, können Verbraucher eine entsprechende Versicherung abschließen, die im Falle der Invalidität eine Unfallrente einschließt.
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung leistet eine Rente dann, wenn der Versicherungsnehmer aufgrund einer Erkrankung dauerhaft nicht erwerbstätig sein kann.
Bei Unfällen, die zu einer Erwerbsunfähigkeit führen, zahlt die Police nicht. Um sich gegen die Folgen von Unfällen abzusichern, können Verbraucher eine entsprechende Versicherung abschließen, die im Falle der Invalidität eine Unfallrente einschließt.
Ist es möglich, die Beiträge zur BU steuerlich geltend zu machen?
Wer eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen hat, ist dazu berechtigt, die Versicherungsbeiträge oder zumindest einen Teil davon steuerlich gelten zu machen.
Die erste Möglichkeit besteht darin, einen Teil der Beiträge im Rahmen des so genannten Sonderausgabenabzugs vom Einkommen abzuziehen. Bis zu welcher Höhe dies möglich ist, hängt ganz davon ab, wie sehr man den Freibetrag ausreizt.
Die zweite Möglichkeit sieht vor, die Berufsunfähigkeitsversicherung mit einem Finanzprodukt zur privaten Altersvorsorge wie zum Beispiel mit einer Riester-Rentenversicherung zu kombinieren. In diesem Fall ist es möglich, einen wesentlich höheren Betrag steuerlich geltend zu machen und diesen als Werbungskosten abzuziehen.
Wer eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen hat, ist dazu berechtigt, die Versicherungsbeiträge oder zumindest einen Teil davon steuerlich gelten zu machen.
Die erste Möglichkeit besteht darin, einen Teil der Beiträge im Rahmen des so genannten Sonderausgabenabzugs vom Einkommen abzuziehen. Bis zu welcher Höhe dies möglich ist, hängt ganz davon ab, wie sehr man den Freibetrag ausreizt.
Die zweite Möglichkeit sieht vor, die Berufsunfähigkeitsversicherung mit einem Finanzprodukt zur privaten Altersvorsorge wie zum Beispiel mit einer Riester-Rentenversicherung zu kombinieren. In diesem Fall ist es möglich, einen wesentlich höheren Betrag steuerlich geltend zu machen und diesen als Werbungskosten abzuziehen.
