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Donnerstag, den 17. Mai 2012

03.02.2012

Burnout-Absicherung am besten mit Berufsunfähigkeitsversicherung

Das Thema Burnout ist nicht nur unter Medizinern umstritten: Für die Diagnose gelten keine klaren Kriterien, betroffen sind jedoch immer mehr. Zur Absicherung möglicher Risiken empfehlen Experten die Berufsunfähigkeitsversicherung.

Medien und Öffentlichkeit sind für das Thema Burnout sensibilisiert, was u.U. erklären kann, warum die Zahl der Burnout-Fälle in den vergangenen Monaten und Jahren so deutlich gestiegen ist. Burnout bedeutet im Prinzip Arbeitsunfähigkeit, gegen die sich Arbeitnehmer ebenso wie Selbstständige und Freiberufler absichern möchten.

Das Problem dabei ist, dass die Diagnose durchaus als umstritten gilt, was einen gezielten Schutz für den Fall von Burnout praktisch unmöglich macht, und auch nicht als Berufskrankheit anerkannt ist. Zudem können die Folgen von Burnout wie Depressionen oder Angstzustände nicht oder nur schwer in bestehende Versicherungskategorien eingeordnet werden. Experten empfehlen mangels Alternativen den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung - hier sind im Gegensatz zu anderen Versicherungslösungen zumindest psychische Erkrankungen mitversichert. Tatsächlich eine BU-Rente zu erhalten dürfte jedoch schwierig werden, da eine psychisch bedingte Berufsunfähigkeit noch schwerer als eine physisch bedingte nachzuweisen ist.

Dread-Disease-Police statt Berufsunfähigkeitsversicherung?

Einem Bericht der Financial Times Deutschland zufolge versuchen Dread-Disease-Versicherungen offenbar, die Versorgungslücke bei der Diagnose Burnout zu füllen. Das jedoch gelingt nicht immer. So bietet z.B. neben Canada Life auch die Skandia seit Neuestem eine Zusatzoption an, mit der psychische Krankheiten abgesichert werden können. Damit sind zumindest die Folgen von Burnout wie z.B. Depressionen, nicht aber die Diagnose an sich abgesichert. Die Dread-Disease-Police der Gothaer bietet in keiner Form einen Schutz bei psychischen Erkrankungen.

Burnout allein ist nicht versicherbar

Wer für das Thema Burnout sensibilisiert ist und ggfs. Angst hat, selbst einmal davon betroffen zu sein, sollte wissen, dass Burnout an sich nicht versicherbar ist. Zumindest derzeit noch gilt die Diagnose Canada Life zufolge nicht als vollständig. Um im Fall eines Burnouts Versicherungsleistungen zu erhalten, müssen neben chronischer Erschöpfung also noch weitere psychische und ggfs. physische Symptome auftreten, die versichert werden können.

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