02.11.2009
Druck auf britische Lebensversicherungen wächst
Über lange Zeit wurden britische Lebensversicherungen als willkommene weil renditeträchtige Alternative zu anderen Formen der Geldanlage betrachtet.
Nun aber geraten auch diese Anlage- und Versicherungsprodukte in Folge der Finanzkrise zunehmend unter Druck: Statt Top-Renditen müssen sich die Versicherten in naher Zukunft wohl mit eher mageren Ergebnissen abspeisen lassen. Viele Assekuranzen sehen sich derzeit gezwungen, die Guthaben ihrer Versicherten abzuwerten. Wer jetzt aus dem Versicherungsvertrag aussteigen möchte, muss mit hohen Verlusten rechnen.
Die Ursache dieser Entwicklung liegt darin, dass britische Lebensversicherungen bis zu 100 Prozent der geleisteten Beiträge in Aktien investieren dürfen – und dies auch tun, um somit eine höchstmögliche Rendite zu erwirtschaften. Damit verbunden ist jedoch auch ein höheres Verlustrisiko.
Mögliche Folgen werden derzeit sichtbar: Aufgrund nervöser Aktienmärkte und zeitweise großen, plötzlichen Verlusten können derzeit kaum größere Gewinne über einen längeren Zeitraum realisiert werden.
