03.02.2010
Erste Krankenkassen fordern maximalen Zusatzbeitrag
Nachdem bereits die Ankündigungen einiger Krankenkassen, den pauschalen Zusatzbeitrag erheben zu wollen, bundesweit auf große Empörung stießen, wagen sich nun weitere Krankenkassen vor.
Die BKK Heilberufe und die GBK Köln haben nun angekündigt, von ihren Mitgliedern rückwirkend zum 01. Januar die maximal möglichen Zusatzbeiträge in Höhe von bis zu 37,50 Euro pro Monat fordern zu wollen. Die BKK Westfalen-Lippe beschränkt sich derzeit noch auf bis zu 12 Euro, die sie von ihren Versicherten monatlich fordern will.
Im Gegensatz zu den pauschalen acht Euro errechnet sich der Zusatzbeitrag bei den genannten Krankenkassen einkommensabhängig. Zu zahlen sind maximal ein Prozent des Bruttoeinkommens. Geringverdiener müssen damit geringere Zusatzbeiträge leisten als bei einer pauschalen Erhebung eines Zusatzbeitrages.
Vielverdiener bis zur Beitragsbemessungsgrenze werden hingegen stärker zur Kasse gebeten. Für sie wird es damit umso attraktiver, bei Überschreitung der Grenze in die private Krankenversicherung zu wechseln.
