01.07.2010
Früher Renteneintritt verringert Rente spürbar
Medienberichten zufolge hat eine neue Statistik der Bundesregierung ergeben, dass die meisten Deutschen es nicht schaffen, im Beruf bis zum Renteneintrittsalter durchzuhalten.
Nur jeder Dritte wartet derzeit mit dem Renteneintritt bis zum Alter von 65 Jahren. Im Jahr 2008 beantragten durchschnittlich 35,6 Prozent der angehenden Ruheständler ihre Rente mit 65, in vielen Berufen liegt das Eintrittsalter jedoch niedriger.
Das frühere Renteneintrittsalter hat jedoch unschöne finanzielle Folgen: Immer mehr Ruheständler müssen für ihren vorzeitigen Abschied aus dem Berufsleben vergleichsweise hohe Abschläge in Kauf nehmen. Jeder Rentenmonat vor dem 65. Geburtstag bedeutet ein Minus bei der Rente von 0,3 Prozent – lebenslang.
Umso wichtiger ist es, auch privat für das Alter vorzusorgen und entsprechende Vorsorgeverträge gestaffelt auslaufen zu lassen. Wer neben der privaten Rentenversicherung und Riester- bzw. Rürup-Rente auch auf Banksparpläne und Lebensversicherungen setzt, sollte die jeweilige Laufzeit so wählen, dass erste Zahlungen bereits vor dem gesetzlichen Renteneintrittsalter liegen, sodass der Abschied in den Ruhestand finanziell keine allzu großen Einbußen bedeutet.
