12.08.2009
Raucher und Übergewichtige profitieren bei privater Rentenversicherung
Was bei anderen Versicherungen eher zu Beitragserhöhungen führt, wird von Rentenversicherern belohnt: Wer raucht, übergewichtig und/oder schwer krank ist, kann bei Abschluss einer privaten Rentenversicherung deutlich sparen.
Grund dafür ist die verringerte Lebenserwartung der Versicherten: Je kürzer sie statistisch zu leben haben, desto großzügiger fällt die Rentenzahlung aus.
Die sogenannten Raucher-Policen, auch als „Individual-Rente“ bezeichnet, sind im Ursprungsland Großbritannien nichts Neues. Nun erreicht der Trend auch Deutschland: Verbraucher ab 55 Jahren können von den Policen profitieren, wenn sie beispielsweise mindestens 15 Zigaretten am Tag rauchen oder gemessen am Body-Mass-Index übergewichtig sind.
Je mehr negative Faktoren zusammenkommen, desto höher die Rentenzahlung. In der Regel ist ein medizinischer Test oder zumindest der Befund des Hausarztes notwendig, um in den Genuss der erhöhten Rentenzahlung zu kommen.
