20.07.2010
Versicherte unterschätzen Versorgungslücke
Einer Studie der Finanzberatungsgesellschaft Plansecur zufolge sind knapp 90 Prozent der Deutschen im Hinblick auf das Geld, das ihnen im Alter zur Verfügung steht, zu optimistisch.
Sie planen mit deutlich mehr Kapital für den Ruhestand, als ihnen tatsächlich zur Verfügung stehen wird – und unterschätzen damit eine erhebliche Versorgungslücke. Das zumindest berichten 60 Berater, die im Rahmen der Plansecur-Umfrage über ihre Erfahrungen aus der Praxis befragt wurden und Empfehlungen für den privaten Vermögensaufbau nannten.
Für Angestellte und Arbeiter ergibt sich aus den Empfehlungen eine ganz klare Rangfolge der wichtigsten Vorsorgeprodukte. Am wichtigsten schätzen die Experten die betriebliche Altersvorsorge und die staatlich geförderte Riester-Rente ein. Für Selbständige empfehlen die Befragten den Abschluss einer Rürup- oder Basisrente noch vor der betrieblichen Altersvorsorge in Form einer Gesellschafter-Geschäftsführer-Versorgung.
Dahinter folgen Immobilien, Aktienfonds und die private Rentenversicherung. Als weniger gut geeignet zum Vermögensaufbau fürs Alter schätzen die Experten generell Kapitallebensversicherungen, Geldmarktanlagen und Rentenfonds ein.
